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Auszüge aus dem Schulprogramm der Johannesschule Siersdorf
Offene Ganztagsgrundschule
Johannesschule Siersdorf Offene Ganztagsgrundschule
Seit dem Schuljahr 2003/2004 ist die Johannesschule als ein der ersten Grundschulen des Kreises Düren Offene Ganztagsgrundschule. Träger ist das Johanneswerk.
Vor und nach dem Unterricht kann jedes Kind der Schule die Spiel- und Lerngruppe besuchen, um mit anderen Kindern zu spielen, sich zu unterhalten, unter Anleitung kreativ zu arbeiten oder sich frei zu beschäftigen.
Alle Kinder in der Betreuung haben ab 11.30 Uhr die Gelegenheit, ihre Hausaufgaben unter Aufsicht und ggf. mit Hilfe der Erzieherinnen in einem separaten Raum anzufertigen. Das Johanneshaus kennt keine festen Gruppen. In der unterrichtsfreien Zeit zwischen 7.15 Uhr und 16.30 Uhr nehmen täglich ca. 80 von momentan 225 Kindern Angebote des Johanneshauses gelegentlich bzw. regelmäßig wahr.
Die sozialpädagogischen Fachkräfte des Johanneshauses stehen in einem regelmäßigen Kontakt mit dem Lehrerkollegium der Johannesschule. Sie tauschen alle Informationen aus, die für ihre Arbeit mit den Kindern allgemein wichtig und für die Entwicklung einzelner Kinder von Bedeutung ist. Die Leiterin des Johanneshauses ist ordentliches Mitglied der Lehrerkonferenz.
Das Mitarbeiterteam führt regelmäßig Elterngespräche über das Allgemeinverhalten der Kinder und ggf. auch über ihr Verhalten bei der Anfertigung der Hausaufgaben. Es vermittelt in Konfliktfällen, berät die Eltern in Erziehungsfragen und bespricht mit ihnen wesentliche Vorkommnisse, die sich während der Betreuungszeit zutragen.
● Spielzeit vor dem Unterricht (ab 7.15 Uhr)
● Unterrichtszeit (8.45 Uhr – 11.10 Uhr)
● Spiel- und Hausaufgabenzeit (11.30 Uhr – 13.00 Uhr)
● Mittagszeit (ab 12.15 Uhr) Nachmittagszeit – Spielzeit mit speziellen Angeboten (bis 16.30 Uhr)
Das Mittagessen wird täglich von einer Köchin in der Schulküche frisch hergerichtet. Das Mittagessen kostet 3,00 €.
Ein Elternbeitrag für die Betreuung wird nicht erhoben.
Auch in den Ferien werden insgesamt 4 Wochen Ferienbetreuung angeboten:
● 2 Wochen während der Sommerferien
● 1 Woche in den Osterferien
● 1 Woche in den Herbstferien
Schulgebäude und Umfeld der Schule
Die Johannesschule Siersdorf, offene Ganztagsschule, umfasst zurzeit ca. 225 SchülerInnen zumeist aus den Ortschaften (Aldenhoven-) Siersdorf, Schleiden, Freialdenhoven und Dürboslar. Die Öffnung der Schulbezirksgrenzen ermöglicht es auch SchülerInnen aus anderen Bezirken aufzunehmen. Die Schule ist sowohl zwei- als auch dreizügig.
An der Johannesschule findet, in Zusammenarbeit mit einem Sonderschulpädagogen, Gemeinsamer Unterricht statt.
Das Hauptgebäude der Johannesschule verfügt über 10 Klassenräume, einen Medienraum, eine Schulbücherei und einen Musikraum.
Der Schule zugeordnet, ist das durch das Johanneswerk geleitete Johanneshaus mit der Betreuungsmöglichkeit für die Kinder der Schule von 7.15 – 16.30 Uhr. Hierfür wurde das Untergeschoss der Schule ausgebaut.
Dieser verfügt über:
● 1 großer Spielraum
● 1 Bewegungsraum
● 1 Ruheraum
● 1 Leseraum
● 1 Kreativraum
● Hausaufgabenräume
Die großen Hausaufgabenbereiche, die wiederum aus mehreren Räumen bestehen, sind für die 1./2. sowie 3./4. Schuljahre getrennt. Die großräumige Industrieküche und der Speiseraum wurden modern und kindgerecht eingerichtet. Hier wird jeden Tag das Essen von einer Köchin frisch zubereitet.
Durch die unteren Räume gelangt man auf ein neu angelegtes Außengelände mit Rutsche, Wippe, Nestschaukel und großem Sandkasten.
Das Hauptgebäude wird von zwei Schulhöfen umgeben, die mit Klettergerüst, Basketballkorb, Hüpfkästchen sowie groß angelegten Spielfeldern ausgestattet sind. Vom Hauptgebäude sowie vom Schulhof erreichbar, ist eine neu eingerichtete Motorik-halle, die die Kinder unter Aufsicht nutzen können um ihre motorischen Fähigkeiten zu erweitern. Die Turn- und Schwimmhalle ist durch den angrenzenden Kindergartenhof erreichbar.
Als zusätzliche Arbeitsräume stehen zwei große Kursräume im oberen Bereich des angrenzenden Kindergartengebäudes zur Verfügung.
Besondere Ausstattungsmerkmale der Schule
● Pausengeräte
- ● Jede Klasse hat eine eigene Pausenspielkiste. In jedem Flur steht ein Kickertisch, den sich die zwei bzw. drei Klassen eines Jahrgangs teilen müssen.
- ● Auf dem Schulhof gibt es ein Klettergerüst, einen Basketballkorb, verschiedene Hüfkästchen sowie groß angelegte Spielfelder für „Mensch ärgere dich nicht“ oder „Dame“.
● Motorikhalle
- ● Seit dem Sommer 2006 verfügt die Johannesschule über einen Motorikraum mit besonderen Kletterstationen. Sowohl im Vormittagsbereich als auch im Nachmittagsbereich werden hier in kleinen Gruppen Bewegungsabläufe trainiert.
● Medien- bzw. Computerraum
- ● Der Medienraum der Schule ist mit 10 Computern ausgestattet. Alle Rechner sind internetfähig, miteinander vernetzt und mit einem Drucker verbunden.
- ● Ein Beamer, der auch an einen Videorecorder und an ein DVD Laufwerk angeschlossen ist, erleichtert das Kennenlernen neuer Lernsoftware.
- ● Weiterhin ist der Medienraum mit einer Großleinwand ausgestattet.
● Medienecken in den Klassen
- ● Jede Klasse ist z. Zt. mit mindestens einem Rechner mit Internet- und Intranetzugang ausgestattet.
● Bücherei, Videothek, Audiothek
- ● Die Schule verfügt über eine umfangreiche Bücherei, in der Videofilme, Hörspiel- oder Musikkassetten, CD-Roms und auch DVD`s ausgeliehen werden können. Diese orientieren sich in erster Linie an der Buchliteratur, um den Kindern den Zugang zum Medium Buch „schmackhaft“ zu machen.
- ● Jede Klasse hat zudem eine eigene Klassenbücherei. Die ausgewählten Bücher orientieren sich dabei vorwiegend an den Themen des Deutsch- und Sachunterrichts und können so als Informationsquelle genutzt werden.
● Musikinstrumente
- ● Der Musikraum verfügt über ein Klavier, Orffinstrumente, Schlagzeug sowie verschiedene Blasinstrumente.
Schulprogramm (Auszüge)
„Nimm mich, wie ich bin“ und „Hilf mir es selbst zu tun“ sind pädagogische Leitideen der GGS Siersdorf. Die Öffnung von Unterricht ist hierbei unerlässlich. Es gibt zahlreiche Argumente dafür:
● Kinder leben heute in veränderten sozialen Strukturen:
- ● Vielfach sind es Einzelkinder, Einelternteilfamilien und/oder berufstätige Mütter. Aus diesem Grund hat die Schule eine veränderte Funktion übernom-men. Sie ist heute eine Stätte der sozialen Begegnung und auch eine Betreuungsinstitution geworden.
- ● Für Kinder gibt es immer weniger freie Zeit zum Spielen, da ihre Nachmittage verplant sind. Die Kinder haben die Erwartung, dass ihnen immer etwas geboten wird, sie haben verlernt zu lernen. Aus diesem Grund müssen die Kinder wieder stärker eigenaktiv werden.
● Kinder leben heute in einer Medienumwelt:
- ● Das Weltverständnis wird sich heute vielfach über manipulierbare Medien angeeignet, die aber nur einseitig geschieht. Die Schule sollte daher wieder stärker alle Sinne aktivieren und in situationsbezogenen Ansätzen die Eigenaktivität der Kinder entwickeln. Nur so können Kinder wertvolle Primär-erfahrungen sammeln.
● Voraussetzungen des Kindes sind unterschiedlich:
- ● Jedes Kind denkt, lernt und speichert anders (unterschiedliche Eingangs-kanäle)
- ● Jedes Kind will lernen und hat vielfache Interessen
- ● Arbeits- und Lerntempo
- ● Bewegungsdrang – Nach 10-15 Minuten konzentrierter Arbeit ist die übliche Grenze erreicht und die Kinder brauchen eine Pause oder einen Wechsel der Arbeitsform.
● Richtlinienkonform unterrichten:
- ● Aufgabe der Grundschule ist es, die Kinder zu fördern unter Berücksichti-gung der individuellen Voraussetzungen, der Persönlichkeitsentwicklung, der individuellen Lernmöglichkeiten und Erfahrungen sowie der jeweiligen Le-bensbedingungen.
- ● Schule muss Lebens-. Lern- und Erfahrungsraum sein, indem sie Kreativität und Fantasie fördert, dem Tätigkeits- und Bewegungsdrang der Kinder entgegen kommt und den Kindern Zeit zum Gestalten und Entdecken gibt.
- ● Schüler/innen sollen zunehmend in die Lage versetzt werden, mitzudenken, mitzuplanen und mitzugestalten. Deshalb ist es sinnvoll in Zusammenhängen zu lernen, die die kindliche Neugier aufnehmen und Raum geben für selbständiges Beobachten, Entdecken und Ausprobieren.
- ● Kinder können nicht alle zum gleichen Zeitpunkt und im gleichen Zeitraum gleiche Leistungen erbringen. Gleiche Aufgaben für alle Kinder sehen von der Individualität der einzelnen Kinder und ihrer Lernentwicklung ab und führen zu Über- oder Unterforderung.
- ● Kinder sollen ihre Lernprozesse weitgehend selbständig planen und gestalten. Geeignete Methoden sind zum Beispiel der Wochenplan und die Freie Arbeit, das Lernen an Stationen sowie Werkstattarbeit und natürlich auch Projektwochen. Ferner soll ein Wechsel der Sozialformen stattfinden (Partner- und Gruppenarbeit). Diese Formen bieten folgende Möglichkeiten: Kinder können das Thema, den Lerngegenstand, die Art und Reihenfolge der Bearbeitung, den Zeitaufwand, das Arbeitstempo, notwendige Hilfen oder Helfer sowie die Sozialform selber auswählen.
Unterricht
Grundlagen zur Erstellung des Stundenplans sind die Richtlinien und Lehrpläne des Landes NRW (Information unter: www.bildungsportal.nrw.de und www.learn-line.nrw.de ) die Stundentafeln der einzelnen Jahrgänge, der Lehrereinsatz und die Klassenverteilung.
Schulinterne Arbeitspläne und die durch die Schulkonferenz festgelegten und eingeführten Schulbücher bilden die Grundvoraussetzungen zur Planung und Durchführung von Unterricht.
In den letzten 10 Jahren war die Doppelbesetzung im Unterricht konstitutives Element aller Stundenpläne.
Ziele der Doppelbesetzung waren und sind:
- ● Allen Kindern die Möglichkeit zu geben, den Lernanforderungen in der Klasse ohne Verzögerung zu entsprechen.
- ● Hilfestellung für Einzelkinder oder Kleingruppen.
- ● Ermöglichen von „teamteaching“ Gewöhnung der Kinder an Unterricht mit mehr als einem/einer Lehrer/in
Seit ca. 8 Jahren sind in die Doppelbesetzung vornehmlich der ersten beiden Schuljahre sozialpädagogische Fachkräfte mit eingebunden. Dadurch konnte die Aufgabenpalette der Doppelbesetzung um folgende Elemente weiter ausgeweitet werden:
- ● Ermöglichen von Einzel- und Sonderstundenplänen in besonders gelagerten Bedarfsfällen
- ● Schnelle Hilfe durch flexible Zuordnung zu Klassen- oder Gruppenbändern
- ● Sondertraining außerhalb des Unterrichts, z.B. Wahrnehmung, Koordination, Feinmotorik, Konzentration, soziales Miteinander u.ä.
Der Unterrichtsmorgen
Der Schulbezirk der Johannesschule umfasst 4 Ortschaften, die bereits zu Beginn genannt wurden. Die Kinder aus dem Schulort Siersdorf kommen zu Fuß zur Schule. An zwei verkehrsreichen Übergängen in der Nähe des Schulhauses begleiten Elternlotsen die Kinder über die Straße.
Die Kinder aus den drei übrigen Orten erreichen die Schule mit dem vom Schulträger eingerichteten „Schülerspezialverkehr“ (Schulbus). Da die 1. Stunde schon um 7.45 Uhr beginnt, müssen unsere sog. „Dörferkinder“ schon gegen 7.20 Uhr in ihrem Heimatort losfahren, um pünktlich zur ersten Stunde in der Schule zu sein.
Aus dieser Tatsache heraus ergibt sich seit Jahren folgender zeitlicher Tagesablauf:
- 1. Stunde: 7.45 Uhr – 8.30 Uhr
- 2. Stunde: 8.30 Uhr – 9.10 Uhr
- Frühstückspause, PEZ (Pausenerziehungszeit), Spielpause
- 3. Stunde: 9.40 Uhr – 10.25 Uhr
- 4. Stunde: 10.25 Uhr – 11.10 Uhr
- Spielpause
- 5. Stunde: 11.30 Uhr – 12.15 Uhr
- 6. Stunde: 12.15 Uhr – 13.00 Uhr
Die beiden ersten Unterrichtsstunden bilden eine Einheit ohne Gongunterbrechung um 8.30 Uhr. Nach der 4./5. oder 6. Stunde ist für Buskinder, die Unterrichtsschluss haben, die Heimfahrt möglich.
Ab dem 01.03.2006 gilt eine neue Pausenregelung: In der 1. Pause müssen alle Kinder der 1. und 2. Klasse auf den Hof gehen. In der 2. Pause müssen alle Kinder der 3. und 4. Klasse auf den Hof gehen. Die Kinder der Jahrgänge, die nicht auf den Hof müssen, entscheiden selber, ob sie in den Klassen bleiben oder auf den Schulhof gehen möchten. (Offene Pause) In den Regenpausen bleiben alle Schüler im Schulgebäude.
Offener Unterrichtsbeginn
Die Johannesschule öffnet ihre Türen um 7.15 Uhr. Ab diesem Zeitpunkt ist die Spiel- und Lernstube geöffnet und die Kinder können dort vor Unterrichtsbeginn (7.45 Uhr oder 8.30 Uhr) Spiel- und Bastelangebote wahrnehmen.
Die Klassenräume der Kinder, deren Unterricht um 7.45 Uhr beginnt, sind ab 7.30 Uhr geöffnet. Ab diesem Zeitpunkt können die Schüler sich dort aufhalten.
Gemeinsamer Unterricht
Seit dem Schuljahr 2000/2001 ist der Gemeinsame Unterricht an der Johannesschule fester Bestandteil des Unterrichts.
Arbeitsbeschreibung GU Johannesschule Aldenhoven Siersdorf:
Hierbei besteht eine enge Zusammenarbeit zwischen Lehrern, Sonderschulpädagoge und sozialpädagogischen Fachkräften.
Unterricht in der Muttersprache
Damit der Zweisprachigkeit der Lebenssituationen ausländischer Schüler Rechnung getragen wird, wird neben dem deutschsprachigen auch muttersprachlicher Unterricht erteilt. Im deutschsprachigen Unterricht werden die Lebens- und Lernsituationen einbezogen, die in der deutschsprachigen Umwelt bewältig werden müssen.
Im ergänzenden muttersprachlichen Unterricht soll die Kommunikation in der Mutter-prache gefördert werden. Verschiedene Erfahrungsfelder, wie z.B. Familie, Heimat, Kultur, etc. können hier Berücksichtigung finden.
An der Schule wird zurzeit türkischer muttersprachlicher Unterricht mit jeweils 1-2 Wochenstunden erteilt. Dabei werden sowohl die Kinder der 1. und 2. Jahrgänge als auch die Kinder der 3. und 4. Jahrgänge gemeinsam jeweils parallel zum Klassenunterricht unterrichtet.
Die Kinder erhalten ein Zeugnis über die Teilnahme.
Integrationsunterricht (Deutsch als Zweitsprache)
Ziel des Integrationsunterrichts ist es die Sprach- und Ausdrucksfähigkeit zu fördern. In kleinen Gruppen wird zusätzlich zum normalen Unterricht in den Bereichen Sprachschatz, Satz- und Wortaufbau gearbeitet.
Streitschlichtung
Wichtiger Bestandteil des pädagogischen Konzepts der Johannesschule ist die Streitschlichtung nach dem Bensberger Modell.
Die Streitschlichtung ist eine gewaltfreie Methode der Konfliktregelung, in der alle am Konflikt beteiligten Parteien freiwillig, gleichberechtigt und mit Hilfe eines neutralen Dritten, der keine Entscheidungskompetenz bezüglich der Lösungsfindung besitzt, eigenständig eine Lösung für ihren Konflikt erarbeiten. Sie bedeutet, eine gemeinschaftliche Lösung zu finden, die alle berechtigten Interessen der Beteiligten vereint. Diese Gemeinschaftlichkeit beinhaltet die Akzeptanz der Interessen des Anderen.
Ziel der Mediation (Streitschlichtung) ist die Gestaltung des Miteinanders in der Zukunft, nicht die Bewältigung der Vergangenheit. Bestandteil ist die eigenständige Entwicklung von Lösungen durch die Konfliktparteien.
Das Streitschlichtungsgespräch folgt einem Leitfaden. Dieser Leitfaden sorgt für einen gleichmäßigen Ablauf, der den Kindern Sicherheit gibt, sich auf ein solches Streitschlich-tungsgespräch einzulassen und ein Vertrauen auf gemeinsame Lösungen aufzubauen.
In der Johannesschule ist die Streitschlichtung fest im Stundenplan integriert. Täglich besteht für die Schüler nach der 3. Stunde die Möglichkeit zur Streitschlichtung zu gehen. Durchgeführt wird diese durch geschulte sozialpädagogische Fachkräfte und Lehrer.
Die Streitschlichtung hat Vorrang vor dem Unterricht!
Verkehrs- und Mobilitätserziehung in der Johannesschule
Die Verkehrs- und Mobilitätserziehung ist Aufgabe aller Schulstufen und Schulformen. Es sollen Kenntnisse vermittelt werden, die für eine verantwortliche Teilnahme am Straßen-verkehr erforderlichen Fähigkeiten und Haltungen zu fördern.
Ziel der ersten beiden Schuljahre ist es, dass die Schüler lernen, sich auf dem Schulweg und im Spiel- und Verkehrsraum Straße verantwortungsbewusst zu verhalten. Durch die Polizei wird zum Schulbeginn das Bordsteintraining durchgeführt, außerdem findet eine Vorstellung der Verkehrspuppenbühne im Verlauf des 1. Schuljahres statt.
Im 3. und 4. Schuljahr lernen die Kinder Verkehrssituationen in ihrer Komplexität zu erkennen, sich darauf einzustellen und sachgerecht und angemessen zu reagieren. Die Kinder üben sich selbstsicher, regelbewusst und rücksichtsvoll im Verkehr zu bewegen. Im 4. Schuljahr wird der Schwerpunkt auf die Radfahrprüfung gelegt. Die Schüler überprüfen ihre Räder auf deren Verkehrssicherheit. Der praktische Teil der Radfahr-prüfung (3 Doppelstunden) wird durch den Verkehrspolizisten durchgeführt, wobei der Fachlehrer mit dem Polizeibeamten zusammenarbeitet.
Gesundheitserziehung
Der Themenbereich Gesundheitserziehung ist in allen Schuljahren Bestandteil des Unterrichtsalltages. Bestimmte Aspekte, wie das Milchfrühstück oder die Bewegungs-pausen haben im täglichen Unterricht ihren festen Platz.
Zusätzlich finden Unterrichtseinheiten statt, um den Kindern Wissen über Erfahrungen mit dem eigenen Körper zu ermöglichen.
Zu dem Themenbereich der Gesundheitserziehung gehören an der Johannesschule Siersdorf die Bereiche:
● Motorikhalle
- ● Regelmäßig finden 1-2-mal wöchentlich vor allem für die Kinder in der Schuleingangsphase Bewegungseinheiten in der Motorikhalle statt. Hier werden Koordination, Grobmotorik und andere Bereiche der Basiskompetenzen geschult.
● Zahnpflege
- ● Einmal im Jahr besucht eine Mitarbeiterin der AOK die Schule und erklärt den Kindern den Aufbau des Gebisses und die Bedeutung guter Zahnpflege. Ebenfalls einmal jährlich kontrolliert eine Schulzahnärztin die Zähne der Kinder und benachrichtigt die Eltern für den Fall, dass eine Behandlung nötig ist. Zweimal im Jahr betreiben die Kinder mit einer geschulten Kraft das Zahnputztraining.
● Milchfrühstück / Gesunde Ernährung
- ● Den Kindern werden täglich zur Frühstückspause Milchgetränke angeboten. In der Schuleingangsphase findet einmal wöchentlich ein gesundes Frühstück statt, das von Kindern unter Anleitung eines Elternteils zubereitet wird.
● Suchtprävention
- ● In Kooperation mit der AOK findet für die 4. Schuljahre in Zusammenarbeit mit einer Ärztin eine Unterrichtseinheit zum Thema Suchtprävention statt.
- ● In Zusammenarbeit mit der Polizei werden in unregelmäßigen Abständen Einheiten zur Selbstbehauptung durchgeführt. ● Die Schule gestaltet den Unterrichtsalltag im Sinne der Suchtpräventionen, indem sie täglich versucht:
- ● Das Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl der Kinder zu stärken
- ● Ihr „Ich“ in sozialer Kompetenz zu stärken
- ● Ihre Körper-, Selbst- und Fremdwahrnehmung zu fördern
- ● Ihre Beziehungs- und Kommunikationsfähigkeit zu fördern
- ● Ihre Konfliktfähigkeit zu fördern
- ● Ihre Erlebnis- und Genussfähigkeit zu fördern
- ● Ihre Kreativität, Aktivität und Fantasie zu fördern
- ● Ihre Handlungsbereitschaft und Handlungsfähigkeit zu fördern
- ● Ihre Sachkompetenz zu fördern
● 1.Hilfekurse, durchgeführt von den Maltesern Aachen, finden in den 4. Klassen statt.
● Sportunterricht, Schwimmunterricht und Sport-AG`s
Jahreszeitlich gebundene Feiern und Rituale
● Schulfest
Damit jedes Kind im Laufe seiner GS-Zeit ein großes Schulfest miterlebt, ist es unser Ziel, dass mindestens alle 4 Jahre ein solches stattfindet.
● Folgende Feste sind fester Bestandteil des Schullebens:
- ● Karnevalsfeier in der Turnhalle
- ● Aufnahmefeier für die Schulneulinge (Am Ende jedes Schuljahres werden die Schulneulinge des kommenden ersten Schuljahres mit einer kleinen Feier in der Turnhalle begrüßt. Die Kinder der 1. Schuljahre, die Kindergartengruppen und die Chor- und Flötengruppen gestalten das Programm)
- ● Tag der offenen Tür
- ● Projektwoche
- ● St. Martin
● Sport
- ● Vielseitiger Mannschaftswettbewerb
- ● Bundesjugendspiele Spiel- und Sportfeste
Schullandheimaufenthalte
1 Woche Landheimaufenthalt in der Eifel ist für alle 4. Klassen verbindlich:
- ● Monschau, Hohes Venn, Hellenthal, Rursee, Perlbachtalsperre, Nideggen
Zu dieser Fahrt muss eine Vorbereitung, Ablaufplan sowie Nachbereitung vorgelegt werden. In der Regel organisieren die Klassenlehrer den Landheimaufenthalt.
Begleiterpersonen sind Lehrer, Eltern, Sozialpädagogen.
Landheimaufenthalte in den Klassen 1,2 oder 3 mit einer oder zwei Übernachtungen ist Angebot und muss mit der jeweiligen Klassenpflegschaft abgesprochen bzw. beschlossen werden.
Außerschulische Lernorte
● 1./2. Schuljahr
- ● Schule und Schulweg
- ● Schulort o Herkunftsort / Heimatort
- ● Bauernhof
- ● Krankenhaus
- ● Handwerksbetriebe (vorrangig im Schulbezirk)
- ● Kirche
- ● Theaterbesuche
- ● Bes. Angebote in der nahen Umgebung
- ● Waldpädagogik
● 3./4. Schuljahr o Theater Aachen, Theaterpädagogik o Töpfereimuseum Langerwehe
● 3. Schuljahr
- ● Unterrichtsgänge im Schulort (Kommende, Kläranlage, Kirche)
- ● Fahrt nach Aldenhoven (Rathaus, Alter Turm, Kirche, Bergwerkmuseum)
- ● Tagebau (Aussichtspunkt)
- ● Feuerwehr
- ● Müllverbrennungsanlage Weisweiler
● 4. Schuljahr
- ● Jülich (Hexenturm, Zitadelle, Brückenkopf)
- ● Aachen (Dom, Domschatzkammer, Rathaus)
- ● Aachener Wald
- ● Düren (Kreisverwaltung, Papiermuseum)
- ● Braunkohletagebau Inden/Weisweiler
- ● Köln (Zoo, Schokoladenmuseum, Dom)
- ● Duisburg (Atlantic Kindermuseum)
- ● 1 Woche Landheimaufenthalt in der Eifel
Für Kinder ist es sehr motivierend, an Wettbewerben verschiedenster Art teilzunehmen. Hier einige Beispiele für Wettbewerbe, an denen Schüler der Schule teilnehmen:
- ● Malwettbewerb (z.B. Raiffeisenbank)
- ● Umweltwettbewerb (Gestaltung der Einführungsveranstaltung mit Anwesenheit der Presse, Ökopass)
- ● Geschichtenwettbewerb (Stadtbücherei Baesweiler)
- ● Lesezeichen basteln (Stadtbücherei Baesweiler, Welttag des Buches)
- ● Lesewettbewerb (Deutscher Börsenverein, Verlag Zeitbild)
- ● Kreismeisterschaften der Grundschule im Schwimmen, Fußball, Basketball und Leichtathletik)
- ● Mathematikwettbewerb NRW der 3./4. Schuljahre
- ● Kreativwettbewerb der Kreispolizei Düren, 1. Schuljahr
Gottesdienste
Die Zusammenarbeit der Schule mit kath. und ev. Pfarrern und anderen Amtsträgern der Kirchen wird sehr gepflegt. In der kath. und ev. Kirche werden mehrfach im Halbjahr Gottesdienste vorbereitet. Es finden auch regelmäßige Kontaktstunden der Pfarrer und Gemeindereferenten in den einzelnen Jahrgangstufen statt.
Die Kinder der Johannesschule bereiten mehrere Gottesdienste im Jahr vor. Die Vorbereitung erfolgt durch die einzelnen Jahrgänge.
- ● St. Martin
- ● Weihnachten
- ● Abschlussgottesdienst
Durchführung des Kommendentages
Im dritten Jahrgang nehmen die Kinder, nachdem sie im SU zur Struktur des Dorfes Siersdorf und seiner Geschichte gearbeitet haben, am Tag zur „Kommende“ dem ehemaligen Herrschaftssitz des Deutschen Ritterordens, teil. Dieser wird von Lehrer/innen, einem Mitarbeiter des Museums Jülich und Mitgliedern des Fördervereins Kommende gestaltet und unter Mithilfe von Eltern durchgeführt. Die Kinder arbeiten an 8 Stationen.
Arbeitsgemeinschaften, Projekte
Im Zuge der offenen Ganztagsgrundschule werden an der Johannesschule verschiedene Arbeitsgemeinschaften und Interessenkurse für die Kinder angeboten.
Die Arbeitsgemeinschaften werden vom Personal aus Schule und Spiele- und Lernstube (sozialpädagogische Fachkräfte) sowie von außerschulischen Partnern durchgeführt. Die meisten Kurse finden im Nachmittagsbereich statt. Ziele sind die Förderung des Gemeinschaftssinnes, sinnvolle Freizeitgestaltung und die Förderung bestimmter Talente.
● Musikalische Angebote
- ● Schulchor (3. und 4. Schuljahr)
- ● Blockflöten (Klassen 2-4)
Eine Vielzahl weiterer Angebote und Kurse finden Sie im Johanneshaus !
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